Die Top 20 der MINT-Berufe mit dem höchsten Gehalt

Wie viel verdient man in MINT Berufen? Chemieingenieur, Statikerin, Data Scientist und Co.: Welche MINT-Berufe bieten das höchste Gehalt?

Die lukrativsten MINT-Berufe

Grundsätzlich heißt es: „Wer gutes Geld verdienen möchte, sollte einen MINT-Beruf ergreifen.“ Doch wie sieht es innerhalb des MINT-Bereichs aus? Wer sind die Spitzenreiter, welche Ausbildung wird benötigt und was sind die Aufgabenfelder der jeweiligen Berufe? Wir geben einen Überblick.

Was ist MINT, wo werden Expert:innen gesucht und wie viel verdienen sie?

Unter MINT werden die Berufsbereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zusammengefasst. MINT umfasst daher eine Vielzahl von Branchen – und der Bedarf an MINT-Expert:innen wird laut dem Institut der deutschen Wirtschaft in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Denn vor allem die Digitalisierung und der Klimawandel zwingen Unternehmen zu Innovationen.

Die gängigen MINT-Gehälter zeigen indessen tatsächlich, dass die hohe Nachfrage nach diesen Expert:innen auch mit einer guten Entlohnung einhergeht. Auf Portalen wie Indeed oder kununu werden jedes Jahr sogenannte Gehaltschecks oder -reports veröffentlicht, die auf den Angaben von User:innen beruhen. Gleicht man die jährlichen Brutto-Durchschnittsgehälter ab, lässt sich ein Ranking der bestbezahlten MINT-Berufe erstellen. Medizinische Berufe haben wir dabei nicht berücksichtigt, denn die gute Bezahlung in dieser Branche ist schließlich allgemein bekannt.

Ganz allgemein: Informatiker Gehalt

Informatik-Experten sind gesucht, das zeigt sich auch im Gehalt. Abhängig von Spezialisierung, Erfahrung, Unternehmensgröße und Standort sind bis zu 123.700 € brutto/Jahr in der IT möglich (siehe unten: Software Architekten). Nicht nur im Ausnahmefall realistisch sind rund 75.000 Euro/ Jahresgehalt für Informatiker. Deutschlandweit verdienen Informatiker 2023 im Schnitt 65.397 € im Jahr. Wo man in der IT am meisten verdient, verraten wir dir hier.

Diese 20 MINT-Berufe bieten das höchste Gehalt

  •  Softwarearchitekt:in – rund 85.000 Euro
  •  Aktuar:in – rund 73.100 Euro
  •  Data Scientist – rund 72.100 Euro
  •  IT Security Specialist: rund 68.900 Euro
  •  IT-Manager:in – rund 68.600 Euro
  •  Physiker:in – rund 68.100 Euro
  •  IT-Controller:in – rund 67.300 Euro
  •  DevOps Engineer – rund 66.000 Euro
  •  IT-Projektmanager:in – rund 65.900 Euro
  •  Betriebsingenieur:in – rund 65.700 Euro
  •  Forschungsingenieur:in – rund 65.000 Euro
  •  Ingenieur:in – rund 63.900 Euro
  •  Application Engineer – rund 63.600 Euro
  •  Produktingenieur:in – rund 62.200 Euro
  •  Chemieingenieur:in – rund 61.600 Euro
  •  Ingenieur:in Maschinenbau – rund 58.400 Euro
  •  Softwareentwickler:in – rund 57.800 Euro
  •  Data Analyst – rund 57.800 Euro
  •  Statiker:in – rund 55.600 Euro
  •  Systemadministrator:in – rund 51.400 Euro

Top 3 – Bestbezahlte MINT-Berufe

Softwarearchitekt:in –  rund 85.000 Euro jährlich

Skills: was musst du können?

Als Softwarearchitekt:in – in Deutschland auch unter der englischen Bezeichnung „Software-Architects“ geläufig – baust du Softwaresysteme auf und triffst strategische Entscheidungen im Entwicklungsprozess: Welche Anforderungen muss das neue Softwareprodukt erfüllen? Wie lässt es sich praktisch und finanziell umsetzen? Dafür müssen Softwarearchitekt:innen überlegen, welche Technik für die Umsetzung geeignet wäre. Ihre technische Expertise nutzen sie dabei auch im direkten Kontakt und Austausch mit Kund:innen, Management und Entwickler:innen.

Wie wirst du Softwarearchitekt:in?

Um in den Beruf einsteigen zu können, wird von Arbeitgeber:innen meistens ein abgeschlossener Informatikstudiengang vorausgesetzt. Alternativ ist der Berufseinstieg auch über eine Aus- und Weiterbildung im Bereich Informatik oder einem anderen passenden MINT-Fach möglich – sowie mit langjähriger Berufserfahrung in der Softwareentwicklung beziehungsweise im Programmieren.

Was verdienst du als Softwarearchitekt:in?

Basierend auf den von Indeed und kununu ermittelten Werten, liegt das jährliche Durchschnittsgehalt von Softwarearchitekt:innen bei rund 85.000 Euro pro Jahr. Spitzenverdiener:innen der Branche gaben sogar ein Jahresgehalt von 123.700 Euro an.

Aktuar:in – rund 73.100 Euro jährlich

Skills: was musst du können?

Als Aktuar:in berechnest und bewertest du finanzielle Unsicherheiten und Risiken anhand finanz- und versicherungsmathematischer Verfahren. Auf diese Weise findet eine Versicherung beispielsweise heraus, ob ein Risiko rentabel versichert werden kann. Dafür benötigen Aktuar:innen auch eine gute und aktuelle Kenntnis der Finanzmärkte. Mithilfe von Modellen simulieren sie zukünftige Entwicklungen.

Aktuar:innen sind häufig im Bereich Versicherung, Bausparen, Kapitalanlagen und Altersvorsorge tätig, aber auch in der öffentlichen Verwaltung oder der Steuerberatung werden sie gebraucht. Neben dem Begriff Aktuar:in gibt es auch die Bezeichnungen Versicherungsmathematiker:in und Wirtschaftsmathematiker:in.

Wie wirst du Aktuar:in?

Benötigt wird für den Beruf ein mathematisches Studium und eine aktuarwissenschaftliche Zusatzausbildung bzw. Grundkenntnisse der Stochastik.

Was verdienst du als Aktuar:in?

Aktuar:innen verdienen durchschnittlich 73.100 Euro, die höchste Gehaltsangabe bei kununu lag im letzten Messzeitraum bei 111.400 Euro.

Data Scientist – rund 72.100 Euro jährlich

Skills: Was musst du können?

Data Scientists analysieren und verarbeiten sehr große Datenmengen mit Methoden der Mathematik, Informatik und Statistik. Mit den gewonnenen Informationen können sie etwa Unternehmen bei Entscheidungen unterstützen. Beispielsweise entwickelt ein Data Scientist auf der Grundlage gesammelter Daten Modelle, um Vorhersagen zu treffen. Diese Datensätze, auch Big Data genannt, kommen beispielsweise aus Sozialen Medien oder Clouds.

Für die Auswertung müssen Data Scientists die Echtzeit-Datenmengen häufig erst einmal strukturieren. Da die Datenmengen auch im Zuge der Digitalisierung zukünftig immer weiterwachsen, werden voraussichtlich auch mehr Data Scientists gebraucht. Arbeitgeber:innen bauen schon jetzt vielfach auf deren Expertise, um beispielsweise Angebote zu individualisieren oder Markttrends zu finden. Letztendlich geht es Unternehmen darum, anhand effizienter Datennutzung einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen.

Wie wirst du Data Scientist?

Voraussetzung für den Beruf als Data Scientist ist ein Studium in den Bereichen Datenwissenschaft, Data Science oder anderen Informatik-Studiengängen. Auch über andere MINT-Studienabschlüsse wie etwa Mathematik ist ein Einstieg in den Beruf möglich.

Was verdienst du als Data Scientist?

Das Gehalt eines Data Scientist kann von 50.000 Euro bis zu 120.000 Euro im Jahr reichen, hängt aber von deiner Erfahrung ab. Das Durchschnittsgehalt eines Data Scientist liegt bei 72.100 Euro.

Platz 4 bis 20: In diesen MINT-Berufen ist das Gehalt ebenfalls hoch

  • IT Security Specialist – rund 68.900 Euro jährlich

Als IT Security Specialist bist du – wie der Name schon verrät – auf die Installation und Wartung von Sicherheitssoftware spezialisiert. In deiner Verantwortung liegt somit der Schutz der IT-Systeme und Netzwerke eines Unternehmens. Die Anforderungen bezüglich der Ausbildung können sich je nach Branche und Einsatzbereich unterscheiden. Häufig haben IT Security Specialists einen Studienabschluss in Informatik, Cybersecurity oder im Ingenieurwesen.

  • IT-Manager:in – rund 68.600 Euro jährlich

IT-Manager:innen sind für die Informationstechnik eines Unternehmens verantwortlich. Dafür koordinieren sie die Zusammenarbeit innerhalb des IT-Bereichs sowie mit den anderen Abteilungen des Unternehmens. IT-Management gibt es als Bachelor- und Masterstudium.

  • Physiker:in – rund 68.100 Euro jährlich

Der Beruf Physiker:in ist sehr breit gefächert und bietet die Möglichkeit, in ganz unterschiedlichen Bereichen wie Wissenschaft, Lehre oder Produktentwicklung zu arbeiten. Als Physiker:in werden Vorgänge, Erscheinungen, Zustände und Zusammenhänge der unbelebten Natur erforscht, physikalische Gesetzmäßigkeiten formuliert oder physikalisches Wissen in die Praxis umgesetzt. Ein Physikstudium ist die Voraussetzung für den Beruf.

  • IT-Controller:in – rund 67.300 Euro jährlich

Grundsätzlich sind Controller:innen dafür zuständig, betriebswirtschaftliche Kennzahlen, Marktdaten und Geschäftsergebnisse zu analysieren. Als IT-Controller:in bezieht sich das auf die Kosten und Leistungen der IT. Zudem wird das IT-Management beratend unterstützt. Der Einstieg in den Beruf läuft meistens über ein Wirtschaftsinformatikstudium, kann aber auch über eine kaufmännische oder technische Ausbildung erfolgen.

  • DevOps Engineer – rund 66.000 Euro jährlich

Der Beruf DevOps Engineer vereint die Bereiche Entwicklung und Administration von Software. Die Berufsbezeichnung setzt sich aus den englischen Begriffen „Development“ (Entwicklung) und „Operations“ (Abläufe) zusammen. Eine der Hauptaufgaben besteht darin, wiederkehrende Prozesse und Aufgaben zu automatisieren. Vorrausetzung für den Beruf als DevOps Engineer ist ein Studium im Bereich Informatik oder eine entsprechende Aus- oder Weiterbildung.

  • IT-Projektmanager:in – rund 65.900 Euro jährlich

IT-Projektmanager:innen planen, koordinieren und steuern große IT-Vorhaben und IT-Projekte im Unternehmen und sind für deren erfolgreichen Abschluss verantwortlich. Der Beruf verbindet Informatik mit Projektmanagement. Vorausgesetzt wird ein technisches Studium wie Informatik oder Wirtschaftsinformatik.

  •  Betriebsingenieur:in – rund 65.700 Euro jährlich

Betriebsingenieur:innen überwachen und optimieren die technische Betriebsausstattung eines Unternehmens, wie etwa Maschinen und Anlagen. Sie können in fast allen Betrieben arbeiten, Voraussetzung ist häufig ein branchenspezifisches Studium.

  •  Forschungsingenieur:in – rund 65.000 Euro jährlich

Zu den Aufgaben von Forschungsingenieur:innen gehört es, technische Produkte oder Verfahren zu konzipieren. Sie arbeiten häufig in Forschungseinrichtungen oder in der Industrie. Dort steuern sie den Entwicklungsprozess bis zur Fertigung und Inbetriebnahme. Meistens wird ein Fachstudium erwartet.

  •  Ingenieur:in – rund 63.900 Euro jährlich

Ingenieur:innen sind Expert:innen im Bereich angewandte Technologie: Ihr Berufsfeld reicht von der Biotechnologie bis hin zur Elektromobilität. Ingenieur:innen konzipieren, entwickeln und erforschen, aber setzen auch die Produktion und Konstruktion von Technologien, Dienstleistungen und Produkten um. Für die entsprechende Berufsausbildung existieren unterschiedliche ingenieurwissenschaftliche Studiengänge.

  • Application Engineer – rund 63.600 Euro jährlich

Application Engineers sind daran beteiligt, Softwareanwendungen zu entwerfen, zu entwickeln und zu testen. Sie bilden das Bindeglied zwischen Produktentwicklung und Kundschaft. Application Engineers arbeiten in Bereichen wie Informatik, Mechatronik oder Maschinenbau und sollten ein Studium im IT-Bereich mitbringen.

  • Produktingenieur:in – rund 62.200 Euro jährlich

Produktingenieur:innen bewerten, fertigen und entwickeln Produkte neu oder weiter, häufig mit CAD-Programmen. In unterschiedlichen Branchen planen, organisieren und überwachen sie Produktentwicklungsprozesse und treffen Produktentscheidungen mithilfe technischer Informationen. Für den Beruf wird oftmals ein branchenspezifisches Studium vorausgesetzt.

  •  Chemieingenieur:in – rund 61.600 Euro jährlich

Die Schnittstelle zwischen Chemie und Industrie besetzt der Beruf Chemieingenieur:in. Sie stellen Materialien oder Werkstoffe her, die dann bei der Produktion in der Industrie eingesetzt werden. Dazu nutzen diese Expert:innen verschiedene Verfahren. Zu den Endprodukten gehören beispielsweise Medikamente oder Reinigungsmittel. Chemieingenieurwesen ist ein Bachelor- und Masterstudiengang.

  •  Ingenieur:in Maschinenbau – rund 58.400 Euro jährlich

Maschinenbauingenieur:innen sind für die Entwicklung und Konstruktion von Maschinen und Anlagen zuständig. Sie erstellen beispielsweise Konstruktionszeichnungen oder Prototypen, aber sind auch für die Optimierung bereits bestehender Maschinen und Anlagen verantwortlich. Voraussetzung für den Beruf ist ein Studium im Bereich Maschinenbau.

  •  Softwareentwickler:in – rund 57.800 Euro jährlich

In der Softwareentwicklung werden Anwendungsprogramme und Systemsoftware entwickelt, dazu gehört auch die Erstellung von Datenbanken und Programmen. Im Gegensatz zu Softwarearchitekt:innen konzentrieren Entwickler:innen sich auf die technischen Lösungen, um die Software betriebsbereit zu machen. Überschneidungen gibt es auch mit dem Beruf Programmierer:in: Doch während sich Softwareentwickler:innen um die Grundstruktur einer Software kümmern, sind Programmierer:innen für deren Verfeinerung zuständig. Vorausgesetzt wird häufig eine Zertifizierung als Softwareentwickler:in oder ein Studium wie etwa Softwaretechnik.

  •  Data Analyst – rund 57.800 Euro jährlich

Ein Data Analyst analysiert und bewertet Datensätze. Die Arbeit ist ähnlich wie die des Data Scientist. Ein Data Analyst analysiert meistens bereits vorhandene strukturierte Daten, die aus einer Quelle stammen. Ein Data Scientist dagegen untersucht strukturierte und unstrukturierte Daten aus vielen verschiedenen Quellen. Vorausgesetzt wird ein Studium mit IT-Bezug.

  •  Statiker:in – rund 55.600 Euro jährlich

Statiker:innen prüfen die Standsicherheit von Gebäuden mithilfe von statistischen Berechnungen, bevor mit dem Bau begonnen wird. Die Expert:innen müssen sich gut mit Baustoffen und -materialien auskennen. Meistens handelt es sich bei ihnen um studierte Bauingenieur:innen, aber auch Architekt:innen sind für die Zertifizierung zugelassen.

  •  Systemadministrator:in – rund 51.400 Euro jährlich

Dass ein IT-System funktioniert und laufend weiterentwickelt wird, ist Aufgabe von Systemadministrator:innen. Ihr Tätigkeitsfeld reicht von der Einführung eines Systems bis zur Nutzerverwaltung. Für Systemadministrator:innen gibt es keine konkrete Ausbildung, häufig wird aber ein Informatikstudium vorausgesetzt.

Digital Humanities – MINT trifft Geisteswissenschaften

Der neue entstandene ↪ Studiengang und Berufsbereich Digital Humanities vereint klassische Geisteswissenschaften mit moderner Technik. Tradition trifft hier das Informationszeitalter. Es gibt Bachelor-, Master- und Aufbau-Studiengänge.

Das ↪ Gehalt in den Digital Humanities variiert je nach Arbeitsbereich und Erfahrung. Im öffentlichen Sektor orientieren sich Gehälter oft am Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst der Länder (TV-L), mit möglichen Einkommen zwischen 4.000 und 6.000 Euro brutto. In der freien Wirtschaft sind Gehälter verhandelbar, aber oft am Tarifvertrag orientiert. Wer in die Lehre geht und eine Professur anstrebt, kann zwischen 5.000 und 8.000 Euro verdienen.

Warum sind MINT-Gehälter so hoch?

Laut einem Bericht des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) sind die Gehälter in MINT-Berufen hoch, weil auch die Nachfrage nach Fachkräften ausgeprägt ist. Zudem gewinnen Innovationen in Forschung und Entwicklung laut IW an Bedeutung: Bisher haben gut 77 Prozent der Erwerbstätigen in dem Bereich eine MINT-Qualifikation. Viele dieser MINT-Akademiker:innen, die in den kommenden Jahren in Rente gehen, müssen ersetzt werden. Das ist besonders problematisch, da die Zahl der Studienanfänger im MINT-Bereich sinkt. Die gezahlten Gehälter in den genannten Berufen dürften künftig also eher noch steigen.

FAQs – Die Top 20 MINT-Berufe mit dem höchsten Gehalt

Die Top 3 der bestbezahlten MINT-Berufe sind Softwarearchitekt:in, mit einem Gehalt von rund 83.400 Euro jährlich, Aktuar:in mit einem Jahreseinkommen von rund 73.100 Euro jährlich und Data Scientist mit rund 72.100 Euro jährlichem Einkommen.

Als Aktuar:in berechnest und bewertest du finanzielle Unsicherheiten und Risiken anhand finanz- und versicherungsmathematischer Verfahren. Auf diese Weise findet eine Versicherung beispielsweise heraus, ob ein Risiko rentabel versichert werden kann. Dafür benötigen Aktuar:innen auch eine gute und aktuelle Kenntnis der Finanzmärkte. Mithilfe von Modellen simulieren sie zukünftige Entwicklungen.

Aktuar:innen verdienen durchschnittlich 73.100 Euro, die höchste Gehaltsangabe bei kununu lag im letzten Messzeitraum bei 111.400 Euro.

Das Gehalt eines Data Scientist kann von 50.000 Euro bis zu 120.000 Euro im Jahr reichen, hängt aber von deiner Erfahrung ab. Das Durchschnittsgehalt eines Data Scientist liegt bei 72.100 Euro.

Basierend auf den von Indeed und kununu ermittelten Werten, liegt das jährliche Durchschnittsgehalt von Softwarearchitekt:innen bei rund 83.400 Euro pro Jahr. Spitzenverdiener:innen der Branche gaben sogar ein Jahresgehalt von 123.700 Euro an.

Laut einem Bericht des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) sind die Gehälter in MINT-Berufen hoch, weil auch die Nachfrage nach Fachkräften ausgeprägt ist. Zudem gewinnen Innovationen in Forschung und Entwicklung laut IW an Bedeutung: Bisher haben gut 77 Prozent der Erwerbstätigen in dem Bereich eine MINT-Qualifikation. Viele dieser MINT-Akademiker:innen, die in den kommenden Jahren in Rente gehen, müssen ersetzt werden. Das ist besonders problematisch, da die Zahl der Studienanfänger im MINT-Bereich sinkt. Die gezahlten Gehälter in den genannten Berufen dürften künftig also eher noch steigen.

Unter MINT werden die Berufsbereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zusammengefasst. MINT umfasst daher eine Vielzahl von Branchen – und der Bedarf an MINT-Expert:innen wird laut dem Institut der deutschen Wirtschaft in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Denn vor allem die Digitalisierung und der Klimawandel zwingen Unternehmen zu Innovationen.

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