Mit einem Jura Studium kann man alles machen?

Viele beginnen das Jurastudium mit unklaren Zielvorstellungen. Klar gibt es da die klassischen juristischen Berufe wie Notarin, Rechtsanwalt oder Richterin. Das Studium der Rechtswissenschaften gilt schließlich schon immer als eine vernünftige Entscheidung. Aber in welchen Berufen kann man mit einem Jurastudium noch arbeiten?  

Studiert man Soziologie oder Kunstgeschichte, muss man sich ja oft anhören „Was willst du damit denn mal werden?“ So ergeht es angehenden Juristen nicht. Was man mit einem Jurastudium machen kann, scheint allen klar zu sein. Und wehe man zweifelt mal an seinem Studium! Dann bekommt man oftmals zu hören, dass Jura grundsolide sei und einem mit Rechtswissenschaften alle Türen offen stünden. Doch welche branchenübergreifenden Möglichkeiten gibt es tatsächlich?

Das sind die typischen Jura-Berufe

Wer an Jura denkt, hat sofort eine Menge toller Berufsmöglichkeiten im Kopf: 

Was diese Berufe beinhalten und welche Berufsmöglichkeiten Jurist:innen darüber hinaus haben, schauen wir uns in diesem Artikel näher an.

So wird man Richterin oder Richter 

Das Amt der Richter:innen ist ein besonders ehrenhaftes. Hier wird über Recht und Unrecht entschieden und man beurteilt reale Fälle. Da hinter realen Fällen auch echte Menschen stecken und nicht nur Paragrafen, muss ein:e Richter:in stets besonders sorgfältig arbeiten und urteilen. Die Verantwortung ist in dem Beruf der Richter:innen sehr hoch. Das Ansehen allerdings ebenso. 

Richter:innen sind in allen Gerichtszweigen tätig: Ordentliche Gerichtsbarkeit, Arbeitsgericht, Verwaltungsgericht, Finanzgericht, Sozialgericht, Verfassungsgericht. Abgesehen von den spannenden Aufgaben, den immer individuellen Fällen, der Herausforderung, ein möglichst gerechtes Urteil zu fällen, winken auch attraktive Karriereaspekte: Verbeamtung, Einstellung auf Lebenszeit nach bestandener Probezeit, nahezu Unkündbarkeit. Das sind viele gute Argumente für diesen Beruf. 

Um Richter:in zu werden, müssen Jura-Student:innen das erste und zweite Staatsexamen vorweisen. Praktische Erfahrungen durch Praktika und Referendariat an einem Gericht sind natürlich sinnvoll, um den Berufsweg Richter:in einzuschlagen. Die Bewerbung ist nicht an ein bestimmtes Gericht zu senden, sondern an das Justizministerium des entsprechenden Bundeslandes. 

Zunächst wird man als Richter:in auf Probe eingestellt. Nach drei Jahren hat jede:r Richter:in in Probezeit ein Recht auf eine Planstelle. Wenn man diese erreicht hat, ist man Richter:in auf Lebenszeit. 

Am Anfang ist also etwas Durchhaltevermögen gefragt, aber das kennen Jura-Student:innen ja schon vom herausfordernden Studium. Und es lohnt sich – Richter:in ist ein aufregender, spannender, ehrenhafter Beruf. 

Das passiert in der Staatsanwaltschaft

Mit dem Klischeebild, das wir von diversen Vorabend-Krimiserien vermittelt bekommen, hat der Beruf des Staatsanwaltes nur bedingt etwas zu tun. Die Aufgabe eines Staatsanwaltes ist die Strafverfolgung und –vollstreckung. 

Staatsanwälte haben NICHT die Aufgabe, mit allen Mitteln, die Schuld eines Angeklagten zu beweisen. Die Staatsanwaltschaft ist sogar dazu aufgerufen, auch zugunsten des Beschuldigten zu ermitteln. 

Es geht vielmehr darum, juristische Detektivarbeit zu leisten: Nach dem Verdacht auf eine Straftat, müssen zuerst der Sachverhalt geprüft und anschließend die Ermittlungen geleitet werden. Dabei kann es auch vorkommen, dass Staatsanwälte an Tatorten anwesend sind sowie Zeugen und Beschuldigte befragen lassen. 

Wenn die Ermittlungen abgeschlossen sind und die Tatbestände ausreichen, um Anklage zu erheben, wird die Anklageschrift beim Strafgericht eingereicht. 

Dann beginnt die Arbeit am Gericht: Verlesung der Anklageschrift, Beweisaufnahmen durchführen, Schlussplädoyer halten. 

Anschließend begleitet ein Staatsanwalt die Strafverfolgung und stellt sicher, dass Verurteilte die Haft antreten, bzw. Bußgeld bezahlen, je nachdem, wie das Verfahren am Gericht ausgegangen ist. 

Für das Amt des Staatsanwaltes müssen Jura-Absolvent:innen die zwei Prädikatsexamina vorweisen. Sie werden – ebenso wie Richter:innen – vorerst mehrere Jahre auf Probe tätig sein. 

Achtung: Es gibt unterschiedliche Altersgrenzen bei den Staatsanwaltschaften – am besten man informiert sich bereits während des Studiums dazu und hat die Altersbeschränkungen im Blick, wenn man diesen Berufsweg einschlagen möchte. 

Was machen Rechtsanwälte? 

Rechtsanwälte sind eine Art Gegenstück zum Staatsanwalt. Vertritt der Staatsanwalt den Staat vor Gericht, stehen auf der Gegenseite die Rechtsanwälte mit ihren (angeklagten oder anklagenden) Mandanten. Sie vertreten und beraten sie in juristischen Belangen und bei Gerichtsterminen. 

Rechtsanwälte können in einer Kanzlei angestellt sein oder eine eigene Kanzlei führen. Darüber hinaus sind Rechtsanwälte auch in Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, Unternehmen oder Verbänden aktiv. 

Mindestens eins der zwei Examina sollte ein angehender Rechtsanwalt mit Prädikat abgeschlossen haben. Um als Rechtsanwalt tätig zu sein, muss eine Zulassung durch die Rechtsanwaltskammer erfolgen. 

Als Rechtsanwalt kann man sich derzeit in mehr als zwanzig Fachrichtungen spezialisieren: 

Bis zu drei spezialisierte Rechtsgebiete sind gleichzeitig möglich. [2]

Was machen Notar:innen? 

Der Beruf des Notars ist etwas für Jura-Absolvent:innen, die nicht vor Gericht ziehen wollen. Sie sind sogar dazu da, genau das zu vermeiden. Notar:innen kommen zum Einsatz, wenn es um die Beurkundung von Hypotheken, Grundstücksverträgen, Gründungen von Unternehmen, Eheverträge, Scheidungsvereinbarungen sowie Testamente und Erbangelegenheiten geht. 

Berufseinsteiger:innen starten ihre Notar-Karrieren meistens als Notarassessor. Diese Stelle haben sie etwa zwei bis drei Jahre inne, bevor sie sich selbst Notar nennen können. 

Übrigens ist auch als Notar:in eine Spezialisierung auf ein Fachgebiet möglich, zum Beispiel im Familienrecht. Hier gilt es Eheverträge aufzusetzen, Eheschließungen und auch Scheidungen zu beurkunden. Berührungsängste mit sehr persönlichen, familiären Fällen sollten Notar:innen also lieber nicht haben. Dafür bekommt man aber einen spannenden Beruf, bei dem man sein juristisches Wissen einbringen kann. 

Ab in die Jura-Lehre: Repetitor:in als Beruf 

Die meisten Jura-Absolvent:innen kennen diese Person: Repetitor:in. Als Jurist:in hat man natürlich auch die Möglichkeit, nicht nur Recht anzuwenden, sondern auch Recht zu lehren. Zum Beispiel als Repetitor:in. 

Die meisten arbeiten selbstverständlich ebenfalls als Richter:in, in der Staatsanwaltschaft oder als Rechtsanwalt. So sind sie immer im Praxisgeschehen und können angehenden Jurst:innen ihr Wissen und ihre Erfahrungen gut vermitteln. Der Beruf des Repetitors ist etwas für dich, wenn du Spaß daran hast, anderen etwas beizubringen und Wissen gut vermitteln kannst. 

Für den Beruf des Repetitors sind in der Regel ebenfalls zwei Prädikatsexamina erforderlich. 

Als Absolvent:in der Rechtswissenschaften stehen einem also schon viele Möglichkeiten für ganz klassische Berufsfelder von Jurist:innen offen. Abgesehen davon können Jurist:innen aber auch ganz andere Karrierewege einschlagen und etwas außergewöhnlichere Jura-Berufe ergreifen. Einige davon schauen wir uns hier einmal näher an:

Ein kleiner Einblick in die vielen weiteren Berufsfelder, in denen Volljurist:innen arbeiten können, soll helfen, einen Überblick zu bekommen.

Viele Berufsbereiche hattet ihr vielleicht noch gar nicht auf dem Schirm. Dabei ist mit Jura vieles bei der Berufswahl möglich. Unter anderem können sich Juristen in diesen Branchen wiederfinden:

Jurist:innen in der Unternehmensberatung

In vielen Unternehmen gibt es Rechtsabteilungen, in denen Syndikusrechtsanwält:innen tätig sind. Außerhalb hiervon ist es jedoch auch möglich, in nicht juristischen Unternehmen als Berater:in tätig zu werden, zum Beispiel in einer Unternehmensberatung. 

Hier steht im Gegensatz zur klassischen Anwaltstätigkeit nicht das Gutachten im Fokus. Stattdessen bringt man sein Wissen aus dem Studium auf unkonventionelle Weise ein. Gemeinsam mit Kund:innen kann man in rechtlich unklaren Situationen Lösungen für Probleme erarbeiten. Juristisches Wissen ist auch gefragt, wenn es um die rechtliche Einschätzung von Produkten oder Prozessen geht. 

Vorteil Jurastudium – das strukturierte und methodische Denken, das in der juristischen Schule gelehrt wird, ist hier gesucht. Auch Personen mit nur einem Staatsexamen steht der Weg in eine Unternehmensberatung offen. Es kommt dann auf zusätzlich erlangte Qualifikationen an.

Justiziar:in bei einem Sportverein

Träumst du vielleicht schon immer davon, dein Büro im Stadion zu haben? Wie wäre es dann als Justiziar:in bei einem Sportverein? Auch im Sportbereich kann ein:e Juraabsolvent:in einen interessanten und abwechslungsreichen Job finden. 

Da auch Spieler:innen eines Sportvereins letztendlich nur Arbeitnehmer:innen sind, gehört zu den Aufgaben des Justiziars das Erstellen von Spielerverträgen. Beim Transfer aus einem anderen Verein muss ebenfalls ein Transfervertrag vorliegen. Weitere Aufgaben bestehen im Erstellen von Mietverträgen für die Fanshops oder auch dem Abschließen von Sponsoringverträgen für die Werbung in Stadien. Es ist also schon auch viel Vertragsarbeit zu leisten. 

Nach den eigentlichen Spielen ist die Arbeit der Justiziare nicht vorbei. Bekommt ein:e Spieler:in zum Beispiel während eines Spiels eine rote Karte, wird hierzu eine Stellungnahme abgegeben. Auch hierfür ist der/die Justiziar:in des Vereins zuständig und muss diese aus Sicht des/der Spieler:in verfassen.

Die Lizenzen für die Logos des Vereins müssen ebenfalls vertraglich geregelt werden. Schließlich darf nicht jeder mit den Logos eines bestimmten Sportvereins werben.

Die Aufgaben, die einem als Justiziar:in in einem Sportverein zuteilwerden, sind also vielfältig. Man muss dem Verein auf allen Ebenen mit Rat zur Seite stehen. Anders als in einer Kanzlei, hat man hier jedoch kein juristisches Team, das man um Rat fragen kann. Man darf daher keine Scheu davor haben, alleine Lösungen zu finden.

Dennoch arbeitet man nicht komplett alleine, sondern kann interdisziplinär, gemeinsam mit anderen Abteilungen zusammenarbeiten. Während der langen juristischen Ausbildung, hat man ja schon genug Zeit mit anderen Jurist:innen verbracht. Schön kann es nun sein, mal wieder mit Personen anderer Branchen zusammenzuarbeiten.

Mit Jura in die Politik?

Du hast keine Lust mehr, Gesetze auszulegen und anzuwenden? Viel lieber wärst du Teil der Gesetzgebung? Dann geht es dir so wie vielen anderen Jurist:innen auch, die in die Politik gehen. Endlich kannst du direkt mitbestimmen, was so in die Gesetzesbücher kommt. 

Fast jede/r sechste Abgeordnete ist juristisch vorgebildet. Frank-Walter Steinmeier, Brigitte Zypries und Wolfgang Schäuble sind nur drei von vielen Volljurist:innen, die im Deutschen Bundestag tätig sind. 

Nicht zu übersehen ist hierbei die Tatsache, dass man massiv im Fokus der Öffentlichkeit steht. Manchmal wie bei Karl-Theodor zu Guttenberg kann der Sprung in die Politik auch schiefgehen. Doch solange man seine Dissertation mit besten Gewissen verfasst hat, muss man sich nicht vor den Medien fürchten. (Und die Dissertation ordentlich zu verfassen, sollte sowieso eine Selbstverständlichkeit sein.)

Ob Jurist:innen gute Politiker:innen sind, lässt sich natürlich nicht pauschal beantworten, aber wer das Gesetz kennt, kann auf jeden Fall sein Wissen in diesem Berufszweig sinnvoll einbringen.

Jura Absolvent:in – ab zum Bundeskriminalamt

Willst du vielleicht wie beim Tatort spannende Kriminalfälle lösen? Ganz so läuft die Arbeit beim BKA zwar nicht ab, aber man kommt zumindest mit interessanten Aufgaben in Berührung und leistet einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft. 

Denn auch in polizeilichen Behörden wird nach Jurist:innen gesucht. Schon während des Referendariats besteht die Möglichkeit, die Wahlstation beim BKA zu absolvieren. Man kann hierbei Einblicke in das Justiziariat, die Arbeit der/des Datenschutzbeauftragten oder der Beratungsstelle für polizeipraktische Rechtsfragen und Rechtspolitik gewinnen. Das erworbene Fachwissen aus dem Studium hilft hierbei, straf- und strafprozessuale Sachverhalte einzuschätzen.

Als Volljurist:in beim BKA kann man in verschiedenen Abteilungen eingesetzt werden. Zum Beispiel in der Abteilung für schwere und organisierte Kriminalität. Hier werden unter anderem Aufgaben der Waffenbehörde wahrgenommen. Wird in Deutschland eine Waffe sichergestellt, muss herausgefunden werden, woher diese stammt, da besonders Waffen aus dem Ausland hier zum Verkauf angeboten werden. Ein spannendes Berufsfeld!

Die Aufgaben beim BKA sind also vielfältig und die interdisziplinäre Arbeit zwischen den verschiedenen Behörden vorrangig. 

Lektor:in bei einem Verlag werden – Autor:innenenflüsterer:in oder gleich selbst schreiben

Für den Einstieg in den Journalismus gibt es keine Pflichtvoraussetzungen. Jede:r, der/die gerne schreibt, kann hier tätig sein. Eine Möglichkeit besteht darin, nach dem Studium noch eine Zusatzqualifikation in Form eines Volontariats zu machen. Dies kann man mit einer journalistischen Ausbildung vergleichen. 

Wer bereits während seines Studiums viel geschrieben hat, kann es auch durch Vitamin B in den Journalismus schaffen. Auch der Moderator des ZDF-heute-Journals Claus Kleber war während des Studiums als freier Mitarbeiter des Südwestfunks tätig und konnte so erste Erfahrungen sammeln und Kontakte in die Branchen knüpfen.

Juristischer Sachverstand wird in der Redaktionspraxis geschätzt, zumal juristische Aspekte heute in sehr viele Themen hineinwirken. Das strukturierte Abarbeiten von Themen, wie man es bei juristischen Sachverhalten gelernt hat, hilft beim Aufbau eines späteren Artikels.

Ebenfalls ist es möglich, als Jurist:in in Fachverlagen wie z.B. C.H. Beck als Lektor:in tätig zu sein. Hierbei begleitet man Manuskripte von der ersten Korrektur über das Marketing bis hin zur Veröffentlichung. Weiter ist man für die Akquise und Betreuung neuer Autor:innen zuständig.

Attraktive Arbeitgeber auf der jura connect treffen 

Na, Lust bekommen auf einen außergewöhnlichen Jura-Job? Eine sehr gute Gelegenheit, attraktive Arbeitgeber für Jurist:innen zu treffen, die mehr als das Standardangebot anbieten, ist die jura connect. Auf der Karrieremesse jura connect präsentieren sich Arbeitgeber aus ganz verschiedenen Bereichen. Man erhält einen umfassenden Einblick in das große Portfolio aus juristischen Beschäftigungsmöglichkeiten. 

Ein weiterer Vorteil ist der direkte Kontakt, der auf der Messe ermöglicht wird – so kann man schon vor einer Bewerbung für sich herausfinden, ob die Firma, der Bereich und vielleicht sogar die Vorgesetzten oder Kolleg:innen zu einem passen. 

Diese Übersicht sollte gezeigt haben, dass einem mit Jura eine große Auswahl an Berufsmöglichkeiten zur Auswahl steht und man seine Interessen und Talente sinnvoll mit dem gelernten juristischen Wissen einbringen kann. Rechtswissenschaftler:innen sind überall sehr gefragt. Wer keine Lust darauf hat, sein späteres Berufsleben in einem der klassischen Berufe zu verbringen, der findet außerhalb der klassischen Berufe genügend Möglichkeiten, sich auszuleben.

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