Der Master of Mergers & Acquisition an der Frankfurt School of Finance & Management – Zwei Alumni berichten

Wer einen LL.M. erwerben möchte, kann dies auch im Inland tun. Eine Möglichkeit ist das Studium neben dem Beruf. Entsprechende Angebote gibt es z. B. an der Frankfurt School of Finance & Management. Wir fragten nach bei den Absolvent:innen Dunya Trautmann und Robin Lawless und sprachen mit Professor Dr. Christoph Schalast darüber, warum man seinen LL.M in Deutschland erwerben sollte.

Was hat Sie bewogen, den Master of Mergers & Acquisitions zu studieren?

Dunya Trautmann: Nach dem Berufseinstieg im Bereich Corporate Development der Aareal Bank AG wurde ich frühzeitig mit der Komplexität und den vielfältigen Herausforderungen von M&A-Transaktionen konfrontiert. Daher suchte ich einen Studiengang, der sich mit einer Vollzeittätigkeit kombinieren lässt und mir das wesentliche steuer-, betriebswirtschaftliche und juristische Fachwissen zur Durchführung und Leitung von M&A-Projekten vermittelt.  

Robin Lawless: Auf der Suche nach adäquater Weiterbildung im Rahmen meiner beruflichen Spezialisierung suchte ich nach einem Studiengang, der mir den Facettenreichtum des M&A Geschäfts bestmöglich vermitteln konnte. Ich erinnere mich, dass ich ad hoc einen „Roten Faden“ beim Aufbau der Studienmodule erkennen konnte.

Zudem versprach die Auswahl der Lecturer den gewünschten Praxisbezug gewährleisten zu können. Für mich damals nach meinem Berufseinstieg beides Schlüsselkriterien, um den beruflichen Anforderungen im Vollzeit-Job weiterhin gerecht zu werden und um vermitteltes Wissen aus dem Studium unmittelbar im Beruf anwenden zu können. 

Wie haben Sie den Studiengang erlebt, und was ist das Besondere am Master of M&A? 

Robin Lawless: Der Studiengang war intensiv. Und damit meine ich die Atmosphäre, die im Studiengang herrschte. Denn in meiner, wie auch in den anderen Kohorten, so hörte ich, entstand über die Präsenztage hinweg ein starker Gruppenzusammenhalt, der auch Lecturer mit einbezog, und ein Lernumfeld kreierte, das sich extrem motivierend auf uns Studierende auswirkte.

Abgesehen von dem „Wir Gefühl“, das übrigens über das Studium hinaus Bestand hat, fand ich es bemerkenswert, wie ein jeder Student seine berufliche Erfahrung zu bestimmten Thematiken einbrachte und somit der eigentliche Lernstoff mit weiteren praxisrelevanten Erkenntnissen bereichert wurde. Gerade der Dialog und Austausch mit Kommilitonen aus anderen M&A Professionen, wie Law, Tax oder Financing, empfand ich als besonders wertstiftend. Gekoppelt mit den Veranstaltungen der Frankfurt School ergeben sich auch neben dem Studiengang sehr gute Möglichkeiten zum Netzwerken.

Dunya Trautmann: Drei Attribute sind: Aufregend. Anspruchsvoll. Anregend. Die vermittelten Inhalte im Master of M&A basieren immer auf fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen und werden kombiniert mit der Expertise von führenden M&A-Experten aus verschiedenen Branchen und Funktionen.

Dabei ist sowohl die Qualität als auch Quantität der Informationen anspruchsvoll, wodurch man trotz der geringen Aufenthaltszeit an der Wirtschaftsuniversität viel Know-how erlernt. Besonders war die persönliche sowie fachliche Verschiedenheit der internationalen Programmteil­nehmer, welches eine gute Grundlage für eine internationale M&A-Community war und ist.

Inwieweit hat Sie der Studiengang in Ihrer Karriereentwicklung unterstützt? 

Dunya Trautmann: Das Studium hat mir das nötige Handwerkszeug und Wissen vermittelt, um in dem internationalen und sehr interdisziplinären Transaktionsmarkt erfolgreich arbeiten zu können und meine berufliche Karriere zügig voranzubringen. Außerdem haben mich die persönlichen Kontakte zu Studienkollegen und Experten der M&A-Community sehr bereichert.

Robin Lawless: Der Studiengang hat mir eine ganzheitlichere Perspektive auf M&A ermöglicht und meine Sichtweise auf Transaktionen nachhaltig geschärft. Gerade im Deal Management hilft es enorm, die wesentlichen Themen der jeweils involvierten Parteien und Berater bis zu einem gewissen Grad antizipieren und adäquat diskutieren zu können. Ich würde behaupten meine „Parkettgewandtheit“ verfeinert zu haben. Damit einher geht dann zügig das Übernehmen von zunehmend verantwortungsvolleren Aufgabenfeldern im Beruf.

Wem würden Sie ein nebenberufliches Master-Studium im Bereich M&A empfehlen? 

Robin Lawless: All denjenigen, die im Bereich M&A arbeiten oder zukünftig arbeiten wollen.

Dunya Trautmann: Allen Juristen oder Ökonomen, die als Deal-Manager in der M&A-Branche erfolgreich sein wollen, eine große Begeisterung für Transaktionen haben und gewillt sind dafür hart zu arbeiten.