Unternehmen stellen sich vor: FingerHaus Fertighaus – Arbeitgeberinterview

Laura Hallenberger spricht mit uns über FingerHaus. Sie absolvierte dort eine Ausbildung sowie ein duales Studium und ist heute Teil des Teams Personalentwicklung.

Unternehmen stellen sich vor – Arbeitgeberinterview mit Laura Hallenberger von FingerHaus

Wenn Sie FingerHaus in drei Worten beschreiben müssten – welche wären das?

Zukunftsorientiert, mitarbeiterorientiert, familiengeführt.

Welche Ziele verfolgt FingerHaus mittelfristig?

Wir wollen Service, Verbindlichkeit und Qualität für unsere Bauherren sicherstellen. Und zwar zu 100 %. Das geht nur, wenn wir uns kontinuierlich weiterentwickeln, getragen von einem Team, das langfristig an Bord ist.

Wie würden Sie die Kultur bei Fingerhaus beschreiben?

Im Kern geht es bei uns um Verantwortung, Verlässlichkeit und gegenseitige Wertschätzung. Wir sind familiengeführt und regional verwurzelt, das merkt man im Alltag. Bodenständigkeit, Familienfreundlichkeit und ein Umgang auf Augenhöhe sind uns wichtig. Gleichzeitig verbinden wir traditionelles Handwerk mit innovativen Lösungen, um langfristige Perspektiven zu schaffen.

Digitalisierung, KI, demografischer Wandel, hybride Arbeit: Was fordert Sie aktuell am stärksten?

Die Herausforderung ist weniger „das eine große Thema“, sondern dass mehrere Veränderungen gleichzeitig bewältigt werden müssen. Demografischer Wandel, neue digitale Möglichkeiten und veränderte Erwartungen an Arbeit im Allgemeinen treffen auf ein Unternehmen mit starken handwerklichen Wurzeln.

Für uns heißt das: Bewährtes Handwerk bewahren und digitale Prozesse, moderne Arbeitsmittel und neue Arbeitsweisen sinnvoll integrieren. Diese Balance ist anspruchsvoll, aber entscheidend, um als Arbeitgeber attraktiv und verlässlich zu bleiben.

Wie sieht der Arbeitsalltag bei Ihnen aus – und was begeistert Sie daran?

Der Alltag ist wirklich vielseitig, je nachdem, in welchem Bereich man arbeitet. Planung, Produktion, Verwaltung oder Baustelle. Am Ende greift alles ineinander und trägt dazu bei, dass unsere Bauherren ihr Traumhaus verwirklichen können. Und genau dieses Zusammenspiel motiviert mich, weil am Schluss ein sichtbares Ergebnis steht, über das Menschen glücklich sind.

Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit für Sie als Arbeitgeber?

Eine zentrale. Und zwar nicht nur im Sinne von ressourcenschonendem Bauen, sondern auch im Umgang mit Menschen. Wir investieren in sichere Arbeitsplätze, in Ausbildung und Entwicklung sowie in Gesundheit und ein gutes Arbeitsumfeld.

Als familiengeführtes Unternehmen denken wir eher in Generationen als in kurzen Zyklen. Das zeigt sich in stabilen Beschäftigungsverhältnissen, fairen Rahmenbedingungen und Investitionen in moderne Arbeitsmittel und Standorte. Für uns heißt Nachhaltigkeit: Heute verantwortungsvoll handeln, damit wir auch morgen ein verlässlicher Arbeitgeber sind.

FingerHaus verbindet Handwerk und moderne Technik. Wie zeigt sich das konkret?

Ganz praktisch im täglichen Arbeiten: handwerkliches Können in Produktion, Ausbau und auf der Baustelle und gleichzeitig moderne Maschinen, digitale Planungstools und Fertigungsprozesse. Das unterstützt die Qualität, erleichtert Arbeitsschritte und macht die Aufgaben abwechslungsreich.

Worauf achten Sie bei neuen Mitarbeiter:innen besonders? Was muss jemand mitbringen?

Verbindlichkeit, Qualität und ein verantwortungsvolles Miteinander. Das sind für uns zentrale Punkte. Wir suchen Menschen, die ihr Fach verstehen, zuverlässig arbeiten und Verantwortung übernehmen.

Genauso wichtig ist, dass man sich mit unserem Produkt, dem Unternehmen und unserer Art zu arbeiten identifizieren kann. Wer mitdenkt, selbstständig arbeitet, Teamarbeit schätzt, offen kommuniziert und Wert auf Qualität legt, passt gut zu uns.

Welche Möglichkeiten zur Weiterbildung und Entwicklung bieten Sie?

Wir setzen auf kontinuierliche Weiterbildung. Es gibt Seminare und fachliche Weiterbildungen, um Kompetenzen auszubauen. Dazu kommen interne Beratungsgespräche, in denen wir Entwicklungsperspektiven in handwerklichen, technischen und kaufmännischen Bereichen aufzeigen und gemeinsam planen.

Worauf sind Sie besonders stolz?

Darauf, dass uns bereits weit mehr als 17.000 Baufamilien ihr Vertrauen geschenkt haben. Das ist das Ergebnis der täglichen Arbeit unserer Mitarbeitenden und bestätigt unseren Anspruch an Qualität, Service und Verbindlichkeit.

Wenn Bauherren sagen: „Mit FingerHaus haben wir alles richtig gemacht“, ist das für das Team eine starke Anerkennung. Und gleichzeitig ein Ansporn, diesen Anspruch weiterzuleben.

Wie gehen Sie mit dem Fachkräftemangel um?

Vor allem durch eigenes Handeln. Ein zentraler Baustein ist unsere Ausbildung: Wir bilden in handwerklichen, technischen und kaufmännischen Berufen aus und investieren in die Entwicklung unserer Nachwuchskräfte.

Und wir setzen auf langfristige Bindung. Durch sichere Arbeitsplätze, moderne Arbeitsbedingungen, Weiterbildungsangebote und ein wertschätzendes Miteinander. Die Verbindung aus handwerklicher Qualität und moderner Technik macht die Arbeitsplätze zukunftsfähig und attraktiv für Fachkräfte, die bleiben wollen.

Warum arbeiten Sie gern bei FingerHaus?

Weil der Mensch hier im Mittelpunkt steht. Ob Weiterentwicklung, familiäre Situationen oder persönliche Herausforderungen: Man wird gehört und unterstützt.

Hier zählt die langfristige Perspektive, bei Projekten genauso wie bei Mitarbeitenden. Das gibt Sicherheit. Ich schätze außerdem den offenen Umgang und die Verlässlichkeit bei Entscheidungen: Man weiß, woran man ist.

Was sind aus Ihrer Sicht die Vorteile eines eigentümergeführten Familienunternehmens?

Entscheidungen werden mit Weitblick getroffen – nicht von Quartal zu Quartal, sondern mit Blick auf Menschen, Qualität und Zukunft.

Gleichzeitig sind die Wege kurz, der Umgang ist persönlich. Man spricht offen miteinander, und wer sich einbringt und Verantwortung übernimmt, wird auch gehört. Diese Mischung aus Nähe, Bodenständigkeit und langfristiger Ausrichtung macht für mich den Unterschied.

Und zum Schluss: Was ist für Sie das größte Glück an Ihrer Arbeit?

Ganz klar: der Zusammenhalt im Team. Der Austausch findet nicht nur im Arbeitsalltag statt, sondern auch darüber hinaus, etwa bei Veranstaltungen oder sportlichen Aktivitäten wie einer Laufgruppe. Ich schätze eine Atmosphäre, in der sich Mitarbeitende wohlfühlen, Verantwortung übernehmen und mitgestalten können.

Laura Hallenberger absolvierte eine Ausbildung sowie ein duales Studium bei FingerHaus und ist heute in der Personalentwicklung tätig.
Autorin
Laura Hallenberger

Laura Hallenberger absolvierte eine Ausbildung sowie ein duales Studium bei FingerHaus und der Dualen Hochschule Mittelhessen und ist heute in der Personalentwicklung tätig.